Fehlstart in die Ultra-Vorbereitung

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass Andreas V., Klaus, Hartmut und ich in diesem Jahr die 100 Meilen von Berlin als Staffel-Team laufen wollen. Nachdem sich erst keiner von uns so recht für die 59-km-Etappe begeistern konnte, hatten sich schließlich Andreas V. und ich bereit erklärt. Wir wollen gemeinsam für diesen unseren ersten Ultra trainieren und dann kurz vorher entscheiden, wer fit genug ist, tatsächlich diese lange Strecke in Angriff zu nehmen. So war auf jeden Fall der Plan.
Stand der Dinge ist, dass mich meine Rippenverletzung nach einem sehr guten Jahresbeginn erst einmal wieder zurückgeworfen hat, und ich mich langsam wieder an die etwas längeren Läufe herantasten muss, ohne die weitere Genesung zu gefährden. So waren für heute mit Andreas V. und Klaus auch nur ungefähr 15 km geplant. Und plötzlich, nach nur 4 Kilometern, sagt Andreas V., dass sein Knie schmerzt und er lieber umkehrt! Und ab morgen beginnt unsere 16-wöchige Ultra-Vorbereitung! Das geht ja gut los, wenn beide Kandidaten für die 59-km-Etappe gleich zu Beginn des Trainings nicht fit sind…
Immerhin habe ich mit Klaus dann die schöne, frühlingshafte Runde – vorbei an der Kirschblütenallee am Berliner Mauerweg – mit einem halbwegs guten Gefühl beenden können. Die Rippen sind zwar immer noch nicht ganz ok (und meldeten sich am Ende auch wieder), aber immerhin wird es jetzt so langsam immer besser. Andreas V. und ich werden also beide in der kommenden Woche nicht zu 100% in den Trainingsplan einsteigen können. Aber es bleibt noch genügend Zeit. Wir werden sehen.
Neustart bei Sonnenaufgang

Meine Verletzung an der Rippenmuskulatur geht allmählich zurück und ich beginne so langsam wieder mein Lauftraining zu steigern um wieder auf den vorherigen Stand zu kommen. Da war es auch nicht so verkehrt, dass ich gestern morgen mit Hartmut bei einem wunderschönen Sonnenaufgang ungeplant eine flottere Einheit absolviert habe. 8 Kilometer in 4:50-5:20 min/km: Was für ihn (fast) entspanntes Laufen ist, ist für mich schon ein Tempodauerlauf. Die Rippe hat ganz leicht gemuckt, hat aber ansonsten gut mitgemacht. Es geht also weiter, der Sonne entgegen ;-)
10. Airport Night Run Berlin am 09.04.2016

Eigentlich wollte ich ja gemeinsam mit Klaus den Halbmarathon beim Airport Night Run gelaufen sein… Aber da meine Verletzung an der Rippenmuskulatur vom langen Lauf in Dänemark immer noch nicht ganz wieder ok ist, hatte ich kurzfristig umgemeldet, um meine Frau bei ihrem 10-km-Debüt zu begleiten. Eine richtige Entscheidung und ein schönes gemeinsames Erlebnis…
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Wenn man in Dänemark als Läufer falsch abbiegt…

…kommen schon mal so einige unerwartete Laufkilometer hinzu. Und unangenehm kann es auch werden, wie ich im wahrsten Sinne des Wortes schmerzlich feststellen musste…
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Langer Lauf vor Ostern

Bevor es in die kalorienreichen Osterfeiertage geht, sind Andreas V., Klaus und ich heute noch einmal gelaufen – gemeinsam 17 km und ich (als Trainingsstreber) insgesamt 24 km. So richtig frühlingshaft war es ja noch nicht, bei bewölktem Himmel und „erhöhter Luftfeuchtigkeit“ zu laufen. Kommt aber alles noch. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die sonnigen Lauftage!