Im Trainingsplan

Nachdem ich Anfang Februar wegen einer Erkältung eine Woche pausieren musste, bin ich inzwischen wieder gut im Trainingsplan. Der Tempodauerlauf in der Woche und auch der lange Lauf am Wochenende werden jetzt immer weiter ausgebaut. So war ich am heutigen Sonntag schon 18 Kilometer auf der Hexenhäuschen-Runde unterwegs, begleitet von Eyyüp und teilweise von Bernd und Andreas V. auf dem Rad.

In der Gemeinschaft mit netten Menschen läuft sich so ein langer Lauf wesentlich leichter. Und meist lernt man sogar noch etwas aus den unvorhergesehensten Fachbereichen hinzu. So weiß ich seit heute, dass die Bienen nach der Winterruhe als erstes zu einem Reinigungsflug ausschwirren. Zum Schluss trafen wir sogar noch Hartmut und Oliver, die uns ein Stück begleiteten. Ein gelungenes Ende der Trainingswoche!
Freitagsregenlauf

Regen bei 1 Grad um 5:50 Uhr an einem dunklen Wintermorgen – Andreas IV., Hartmut und ich waren uns am Startpunkt einig, dass es keine Traum-Bedingungen für unseren Freitagslauf waren. Aber loslaufen kann man ja erst einmal. Hartmut bog nach einigen Kilometern wegen seiner Knieverletzung ab, aber Andreas IV. und ich wollten es noch wissen. Und tatsächlich wurde trotz des unablässigen Nieselregens und der unzähligen Pfützenpatscher die Laune immer besser! Am Ende, nach immerhin 11 nassen Kilometern, waren wir beide froh, den Freitagslauf durchgelaufen zu sein – im Bett liegenbleiben kann ja jeder ;-)
Und noch ein Sonnenaufgang

Sonnenaufgänge kann man als Läufer gar nicht genug haben! Letzten Sonntag hatten wir wieder einen schönen und das bei gut laufbarem, mildem Winterwetter. Gaanz annern Schnack als die dunklen, einsamen Wochenläufe…
Der aufgehenden Sonne entgegen

Kaltes, klares Winterwetter, etwas Restschnee und eine gleißend gelb aufgehende Sonne – mehr kann man als Berliner Läufer:in im Januar nicht verlangen. Es hat schon sehr Spaß gemacht, mit Monika, Eyyüp und Radbegleiter Andreas V. am Sonntag eine Friederikenhof-Runde zu drehen!
Doch noch mal auf Schnee laufen

Ein bisschen Schnee hatten wir in Berlin ja schon Ende November Anfang Dezember. Als der dann weg war und durch etwas undefinierbar graues Nasses ersetzt wurde, hatte man sich schon damit abgefunden, dass es das wohl nun gewesen sein würde mit den romantischen Vorstellungen von Winter. Aber nein, am Dienstagmorgen waren die Straßen im beschaulichen Marienfelde plötzlich erneut in Weiß getunkt. Und was den Läufer besonders freut: mit passendem Soundtrack, einem Knirschen bei jedem Schritt auf der morgendlichen Laufrunde!