Lauf-Blog für Läuferinnen und Läufer der F-Klasse

Die Sehne, die Rippe, der Wurm

Veröffentlicht am 12.03.2026 | 2 Kommentare

KI-generierte Darstellung eines Skeletts: Brustkorb mit schmerzenden RippenDas Bild ist KI-generiert, die Schmerzen sind echt.

Wenn man vom Pech verfolgt wird, muss man halt schneller laufen! Klappt aber leider nicht. Zumindest bei mir nicht. Nachdem ich mit neuen Einlagen nach langer Laufpause am Jahresanfang neu gestartet war, verlief das Lauftraining überraschenderweise – ich hatte Bedenken wegen der Einlagen – sehr gut. So gut, dass wir sogar ein spontanes Hügeltraining in der vergangenen Woche eingebaut hatten, um uns auf den „Willi“ vorzubereiten…

Die Sehne

Danach meldete sich allerdings die rechte Achillessehne, so dass ich einen Lauf am Samstag vorzeitig abbrechen musste. Vorsichtshalber ließ ich den langen Lauf mit den anderen am Sonntag ausfallen. Nun bin ich am Dienstag wieder ins Laufen mit Klaus eingestiegen, die Achillessehne blieb ruhig… und dann stürze ich!

Bauchlandung auf feinstem Berliner Asphalt. Kopfwunde (glücklicherweise keine Gehirnerschütterung), Handfläche und Ellbogen aufgeschrammt, Knie angeschlagen und Rippe geprellt. Trotzdem war ich erleichtert, dass es keine größeren Schäden gegeben hatte und lief noch unter Klaus’ Betreuung nach Hause.

Die Rippe

Der Tag danach ließ mich die Rippe spüren, aber zumindest so moderat, dass ich dachte, ich könnte am heutigen Donnerstag mit Klaus zumindest eine kleine Reha-Runde laufen. Aber schon bei den ersten Testschritten war klar: Mein Optimismus war verfrüht, das ist schon eine „richtige“ Prellung, tut beim Laufen „richtig“ weh und wird „richtig“ Zeit brauchen. Also musste Klaus ohne mich los, verabschiedete sich mit den Worten „Aber jetzt nicht den ganzen Tag ärgern!“ und ich blieb mit den Gedanken an den anstehenden S25 zurück.

Der Wurm

Nein, ärgern will ich mich nicht, aber irgendwie ist gerade schon der Wurm drin. Jetzt lege ich erst einmal erneut eine Pause ein und hoffe, dass ich in den verbleibenden fünfeinhalb Wochen bis zum S25 noch die Folgen des Sturzes auskurieren und evtl. ein bis zwei lange Läufe in Richtung 20 km machen kann. Um zumindest ein bisschen vorbereitet zu sein. Abwarten.

PS: Grund für den Sturz war ein herumliegendes geschlossenes Plastikband, vermutlich von einer Paketverpackung. Da bin ich anscheinend mit einem Fuß draufgetreten und mit dem anderen Fuß in der Vorwärtsbewegung hängen geblieben. Also keine Chance für „Auffangschritte“, eher Bewegungsablauf „Bahnschranke“.

2 Kommentare zu “Die Sehne, die Rippe, der Wurm”

  1. Thomas sagt:

    Hi Andreas,

    das kann ich gerade sehr gut nachvollziehen! Mein Schwung beim Start in die Saison wird gerade auch durch Wehwehchen gebremst… Aber ein Sturz war bisher nicht dabei.

    Ich wünsche Dir eine gute Genesung und das Du bald wieder voll ins Training einsteigen kannst!

    Herzliche Grüße
    Thomas

  2. Andreas sagt:

    Hi Thomas,

    tut mir Leid, dass dich der „Wurm“ auch erwischt hat – gute Besserung!

    Bei mir ist die „Sturz-Statistik“ eigentlich sehr gut. Das wäre nämlich – wenn ich mich richtig erinnere – erst der zweite Sturz in fast 23 Jahren mit so ca. 45.000 Laufkilometern.

    Schöne Grüße zurück!

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