Ein Sonntag mit Vorlauf und Hauptlauf

Veröffentlicht am 17.12.2017 | 5 Kommentare

Zufälliges Treffen der Trainingsgruppen 1 und 2

Da war richtig was los auf dem südlichen Berliner Mauerweg am frühen Sonntagmorgen! Monika, Klaus, Eyyüp und ich trafen unverhofft kurz vor der B101 auf die „Trainingsgruppe 1“ mit Hartmut, Andreas IV. und Markus. Großes Hallo und dann ging es wieder weiter in unterschiedliche Richtungen – und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten…

Hinweisschild Friederickenhof mit ck

Vor dem Treffen mit meinen drei Mitläufern war ich bereits eine acht Kilometer lange „Vorrunde“ gelaufen, um auf meine geplanten Gesamtkilometer für diesen langen Lauf zu kommen. Als wir dann zusammen abbogen in Richtung Friederikenhof wunderte ich mich etwas über das Hinweisschild: Habe ich den Namen in meinen bisherigen Berichten immer falsch geschrieben? Hier stand er nämlich mit „ck“…

Ortsschild Friederikenhof

Kurz darauf aber die offizielle Korrektur, denn das Schild für den Ortsteil bestätigte meine Schreibweise. Da hat wohl jemand bei dem gelben Hinweisschild nicht aufgepasst, und es war am Ende allen egal, was da stand.

Puppe mit Weihnachtsmannmütze im Garten

Bei Temperaturen kurz über 0 Grad liefen wir die schöne Runde über Friederikenhof und vorbei am Hexenhäuschen. Dabei kamen wir auch wieder am Haus mit den skurrilen Schaufensterpuppen im Wintergarten vorbei, und ich entdeckte darüber hinaus eine zusätzliche, weihnachtlich geschmückte Puppe im Garten.

Verlorener Handschuh im Geäst

Ein einzelner verlorener Handschuh im Geäst winkte uns im Vorbeilaufen zu, während wir uns angeregt über alles Mögliche unterhielten.

Dabei entstand auch Eyyüps Idee, im Frühjahr den Hamburg-Marathon gemeinsam zu laufen. Sehr verlockend, denn zum einen hatte ich in den letzten Tagen ohnehin überlegt, in 2018 endlich mal wieder einen Marathon zu laufen, und zum anderen wollte ich schon immer mal in Hamburg starten. Nur der Gedanke an ein Marathontraining über den Winter – 30-km-Läufe im Dunkeln bei 0 Grad? Uuh! – hatte mich bisher abgehalten. Na, erst einmal sehen, ob das überhaupt terminlich drin ist. Aber die Vorstellung, dass ein Lübecker und ein Bremer in Hamburg den Marathon laufen ist schon nett – eine richtige Hanse-Challenge ;-)

Habt ihr Erfahrungen mit Marathontraining über den Winter? Wie ist es euch dabei ergangen? Würde mich schon interessieren…

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

Kommentare

  1. urdenbachrunner

    Marathontraining über den Winter? – bin zweimal in Düsseldorf Marathon gelaufen, der liegt meist so Ende April – also Wintertraining, aber im Rheinland :-) ist meist kein Schnee. Es wird zwar auch früh dunkel, das bedeutet aber nur, dass der eine lange Lauf pro Woche, den ich gemacht habe, am Wochenende zwischen 8:00 und 16:00/17:00 liegen muss. Ist nicht unbedingt familienkompatibel.
    Aber ansonsten war das Training nicht anders als für beispielsweise den Berliner Marathon. Die kälteren Temparaturen kann man problemlos durch noch eine Schicht Bekleidung ausgleichen. Handschuhe und Mütze sind kein Problem aus meiner Sicht – auch ne Stirnlampe schreckt mich nicht. Die größte Herausforderung ist, genügend Trainings-km zu bekommen, jedenfalls für mich, weil Job und Familie nicht kürzer treten, nur weil ich mir so einen Marathon in den Kopf gesetzt habe.

  2. urdenbachrunner

    [Forts.] Und dann ist noch das Wetter: Ich probiere immer, bei trockenem Wetter loszulaufen. Wenn es unterwegs anfängt zu regnen, denke ich mir: Egal, ob du nass geschwitzt oder nass geregnet nach Hause kommst.

    Fazit: Einfach mal den Plan machen, wenns eisig und schneeig wird – shit happens. Aber wenn es einigermassen ok ist, ist kein großer Unterschied zum Sommertraining.

  3. Andreas

    @urdenbachrunner
    Danke für die Tipps, so ähnlich hatte ich es mir auch vorgenommen. Tempotraining ist wahrscheinlich nur eingeschränkt möglich, aber darauf kommt es (bei mir) auch nicht so an. Naja, und familienkompatibel ist so ein Marathontraining ja eigentlich nie… Mal abwarten, ich werde berichten (sofern die HH-MA-Pläne Realität werden)

  4. Schinderhannes

    Mein letzter Marathon war in 2001 Hamburg Ende April. Ich habe im Winter deutlich mehr Probleme (mangels Licht) Kilometer zu sammeln, weil die Motovation fehlt. War auch mein schlechtester Marathon.
    Ein Marathon muss für mich in der zweiten Jahreshälfte liegen, sonst wird das nichts. Aber ich mache ja lieber krumme Strecken bis 32 km, Marathon ist mir zu trainingsintensiv…

  5. Andreas

    @Schinderhannes
    Ja, ich glaube, für Bestzeiten taugt ein Frühjahrsmarathon eher nicht. Und mit dem Licht gebe ich dir vollkommen Recht: Mir gefällt es, im Sommer früh um halb sieben oder sieben zu einem sonnigen 30er aufzubrechen. Das Äquivalent dazu im Winter kann und mag ich mir noch nicht vorstellen. Mal sehen.

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