Langer Lauf: Schloss Diedersdorf, Schloss Genshagen und mehr

Veröffentlicht am 29.05.2016 | Kommentare deaktiviert für Langer Lauf: Schloss Diedersdorf, Schloss Genshagen und mehr

Mohnblumen am Wegesrand

Andreas V. fällt wegen seiner Knieverletzung auf absehbare Zeit aus, und bei Klaus herrscht akute Zeitknappheit… Schade, gerade die gemeinsamen Sommerläufe der vergangenen Jahre haben mir so viel Spaß gemacht. Und nun musste ich heute bei sommerlichen Temperaturen meinen 32-km-Lauf alleine bewältigen…

Bei Schloss Diedersdorf

Erste Station nach 12 Kilometern war Schloss Diedersdorf. Ich hatte zum ersten Mal in meinem Läuferleben einen Trinkrucksack dabei und kämpfte noch ein wenig mit der Technik und dem Tragekomfort.

Zwischen den Feldern und Wiesen hinter Schloss Diedersdorf

Dann ging es über zwischen den Wiesen und Feldern hinter dem Schloss weiter. Es war zwar noch recht früh am Morgen, aber wenn man aus dem Schatten in die Sonne lief, war das schon deutlich anstrengender. In Vorbereitung auf meinen ersten Ultra übe ich mich zwar im (noch) langsameren Laufen, aber mehr als langsam war heute angesichts des Wetters und der Distanz auch nicht drin.

Schloss Genshagen

Ungefähr bei Kilometer 16 machte ich dann eine kurze Pause bei Schloss Genshagen. Sah sehr schön aus, das Gebäude in der Morgensonne.

Lauf durch den Wald

Durch kleine Wäldchen ging es dann weiter. Meine Adduktoren verhielten sich glücklicherweise ruhig. So ganz ist dieses „Problemchen“ noch nicht verschwunden, aber ich konnte bisher alle Läufe meiner Vorbereitung machen, ohne etwas bereuen zu müssen.

Laufen über staubige Feldwege

Irgendwann auf den staubigen Feldwegen zwischen Genshagen und Großbeeren überholte mich ein Traktor mit Anhänger, auf dem in großen Buchstaben „WASSER“ stand. Aufgrund der Wärme hatte ich wirklich einen höheren Bedarf, hatte aber glücklicherweise wegen des Trinkrucksacks mehr zu trinken dabei als sonst.

Turm in Großbeeren

Beim Turm von Großbeeren machte ich noch einmal eine mehrminütige Pause, nahm ein Gel und trank, bevor es auf die letzten 10 km nach Hause ging. Die Kilometer 27 bis 32 fielen mir schon sehr schwer, zumal ich sie durch die pralle Sonne laufen musste, aber schließlich hatte ich es geschafft.

Da ich am Montag, den ausgefallenen langen Lauf (28 km) vom letzten Sonntag nachgeholt, und darüber hinaus bis heute noch vier weitere Läufe absolviert hatte, geht die vergangene Woche mit 105 Kilometern als meine bisher umfangreichste in meine Laufaufzeichnungen ein. Auf diesem Niveau wird das aber nicht weitergehen, das war eher ein Zufall. Die nächste Woche wird ruhiger ;-)

Kategorien

F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

Kommentarfunktion ist deaktiviert

Schreibe einen Kommentar