Heißgelaufen

Veröffentlicht am 05.07.2015 | 4 Kommentare

Läufer auf Feldweg nach Diedersdorf

Nachdem es gestern bereits tagsüber 35 Grad heiß bei uns in Berlin-Marienfelde geworden war, hatten Andreas V. und ich beschlossen, heute auf jeden Fall sehr früh zu unserem langen Lauf zu starten. So machten wir uns also bereits um 6:30 Uhr am Sonntagmorgen auf den Weg Richtung Diedersdorf und Großbeeren, um trotz Hitze die 27 km unseres Marathon-Trainingsplans zu laufen…

Feldweg an der Bahnlinie

Glücklicherweise liefen wir auf unserer Strecke meist im Schatten. Wenn nicht, so wie hier zwischen Feld und Bahngleisen bei Diedersdorf, wurde es richtig schweißtreibend. Da wir aber bereits bei 23 Grad im Schatten losgelaufen waren, waren wir ohnehin schon komplett durchgeschwitzt – zumal die Luft nach einem Gewitterguss in der Nacht jetzt am Morgen sehr schwülwarm war.

Läufer auf alter B101

Da half auch die komplette Getränkebestückung wenig. Immerhin hatten wir vom gewohnten Tempo Abstand genommen und liefen mit ruhigen 6:15 min/km durch die Gegend. Darüber hinaus legten wir etwas mehr Trinkpausen als sonst ein.

Radweg alte B101 Richtung Marienfelde

Wie erwartet waren die 1-2 schattenlosesten Kilometer entlang der B101 die anstrengendsten.

Schild Slow auf dem Boden

Kurz danach eröffnete Andreas V. mir, dass er jetzt den Rest zu Fuß gehen wollte. Abgesehen davon, dass er Hitze ebenso wenig verträgt wie ich, hatte er auf den letzten Kilometern auch noch Magenkrämpfe bekommen! Er hatte zudem schon 3 Kilometer mehr als ich in den Beinen, da er schon laufend zum Treffpunkt  gekommen war.

auf heißen Wegen laufen

Ich musste also meine letzten 7 Kilometer alleine hinter mich bringen. Das ging auch alles gut, solange der Weg schattig war.

Sonne scheint auf Feldweg

Auf den sonnigen Abschnitten musste ich aber ziemlich mit dem inneren Schweinehund kämpfen, um nicht einfach ständig stehen zu bleiben.

Wasser des Springbrunnens im Gutspark Marienfelde

Im Gutspark Marienfelde gönnte ich mir aber noch einmal ein paar Hände voll Wasser über Kopf und Arme, bevor ich dann das letzte Stück nach Hause lief.

Laufuhr zeigt Gute ErholungTemperatur 26,2 Grad bei Ankunft um 9:35 Uhr

Das Thermometer zuhause empfing mich mit 26,2 Grad – um kurz nach halb zehn! Die TomTom fand das alles gar nicht so schlimm und bescheinigte mir nach der Pausen-Pulsmessung „Gute Erholung“, aber ich wusste schon, was Andreas V. und ich (als bekennende Sonnen„einbrecher“) heute geleistet hatten.

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F-Klasse-Laufen, Lauferfahrungen

Kommentare

  1. Eddy

    „…und liefen mit ruhigen 6:15 min/km durch die Gegend.“ – Ja nee, is klar! Ich bin schon mit der Hälft der Distanz und noch ne Minute mehr pro Kilometer in diesen Tagen bestens bedient. ;-)

  2. Andreas

    @Eddy
    Und andere laufen die doppelte Distanz eine Minute schneller… Das einzige was zählt, ist, dass man sich überhaupt bewegt und Spaß daran hat! Bis zum nächsten Wochenende, Eddy!

  3. andreasV.

    War sehr anstrngend aber irgendwie ist das der Reiz ;-)

    Alles wieder im grünen Bereich

  4. Andreas

    @andreasV.
    Unter den Bedingungen war es nicht anders möglich, aber haben wir doch ganz gut hingekriegt ;-) Ab morgen geht es erst richtig los: Woche 1 von 12 des „Kern“-Marathontrainings!

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